Schwerpunkt Health Care & Public Management

Aufgrund des demografischen Wandels, des medizinisch-technischen Fortschritts, der hohen Regulierungsdichte im Gesundheitswesen sowie rechtlicher und inhaltlicher Besonderheiten wächst der Bedarf an interdisziplinär ausgebildeten Fach- und Führungskräften im Gesundheits- und Sozialwesen. Health Care & Public Management deckt in Forschung und Lehre die zentralen Bereiche des Gesundheitsmanagements, der Gesundheitsökonomik und Krankenversicherung sowie von E-Health ab. Darüber hinaus kooperiert das Institut mit vielen (internationalen) Institutionen und Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich.

 Gute Gründe für die Wahl dieses Schwerpunktes

  • Interessante und vielseitige Studieninhalte über den Kernbereich der BWL hinaus
    • Interdisziplinäre Vorbereitung auf spezifische Anforderungen des Managements medizinischer Einrichtungen bzw. im Gesundheitsbereich
    • Hochwertige Lehre und Forschung, u.a. zur sektorübergreifenden Digitalisierung und nachhaltige Gestaltung des Gesundheitswesens
  • Zahlreiche Wahlmöglichkeiten zur flexiblen Studienplanung mit praxisnahen Abschlussarbeiten
  • Individuelle Betreuung durch erfahrene Professor:innen und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen
  • Exzellente Jobaussichten
    • Krisen- und zukunftssichere Branche mit großer Vielfalt an unterschiedlichen Jobs (in der Region Stuttgart oder weltweit)
    • Sehr gute Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten in sehr unterschiedlichen Bereichen (Krankenhäuser, Soziale Einrichtungen, Pharmabranche, Verbände, Krankenversicherungen, Betriebliches Gesundheitsmanagement, …)
  • Starkes Netzwerk von Alumni und Praxispartnern, einschließlich einer Kooperation mit dem Uniklinikum Tübingen

 

Persönlicher Ansprechpartner

Andreas Blickle, M.Sc.

Lehrstuhl für Versicherungswirtschaft und Sozialsysteme (530C)

E-Mail: andreas.blickle@uni-hohenheim.de

Den Ilias-Kurs zur Fachstudienberatung finden Sie hier.

 

Hier finden Sie die Folien der aktuellen Schwerpunkt-Präsentation zum Wintersemester 2023/24.

Studienaufbau

Den Link zum Studienplan finden Sie hier.

Bitte prüfen Sie eigenständig zu welcher Zulassungskategorie Sie gehören.

ModulLeistungLehrveranstaltungArtSWSCredits
Health Economics
(Wahlpflicht)
KHealth EconomicsV36 (PL)
Management & Controlling in Health Care Organizations
(Wahlpflicht)
KManagement & Controlling in Health Care Organizations36 (SL)
Ökonomische Aspekte der Krankenversicherung
(Wahlpflicht)
K
ÜL
Ökonomische Aspekte der Krankenversicherung36 (PL)
Anwendungen des ControllingsKAnwendungen des Controllings46 (PL)
Economics of Strategy and the Theory of the FirmKEconomics of Strategy and the Theory of the Firm36 (PL)
Management und Rechnungswesen im KrankenhausK
HA/REF
Krankenhausrechungswesen und -besteuerung
Krankenhausmanagement
V

VS
2

2
6 (SL)
Advanced Topics in Health Care ManagementK
REF
Advanced Topics in Health Care ManagementVS36 (SL)
Consumer Behavior & HealthHA
REF
Consumer Behavior & HealthV26 (SL)
Grundlagen des Risiko- und VersicherungsmanagementsMDL
ÜL
Grundlagen des Risiko- und
Versicherungsmanagements
36 (SL)
Rechtliche Aspekte des GesundheitswesensK
K
Gesundheitswirtschaftsrecht
Arzthaftungsrecht
V
V
2
2
6 (SL)
Advanced Economic EvaluationKAdvanced Economic Evaluation36 (SL)
Digital Transformation of the Health Care IndustryREFDigital Transformation of the Health Care Industry46 (SL)
Insurance EconomicsK
ÜL
Insurance Economics36 (SL)
Schwerpunktseminare
Schwerpunktseminar Core Concepts of Health Care ManagementHA
REF
Schwerpunktseminar Core Concepts of Health Care ManagementS26 (SL)
Schwerpunktseminar Advanced Topics of Health Care & Public ManagementHA
REF
Schwerpunktseminar Advanced Topics of Health Care & Public ManagementS26 (SL)

Es sind zwei der drei Wahlpflicht-Module zu belegen.

Leistung: K: Klausur, ÜL: Übungsleistung, HA: Hausarbeit, REF: Referat

Art: V: Vorlesung, VÜ: Vorlesung mit Übung, VS: Vorlesung mit Seminar, S: Seminar

Credits: PL: Prüfungsleistung, SL: Studienleistung

  • Spezielle Controlling- und Management Instrumente für Krankenhäuser, Medizinische Versorgungszentren und Netzwerke
  • Wert von Gesundheitsleistungen und Besonderheiten der Gesundheitsmärkte
  • Informations- und Anreizproblemen in Gesundheitseinrichtungen
  • Funktionsweise der Deutschen Krankenhausversicherung (GKV und PKV)
  • Chancen und Risiken durch den Einsatz von E-Health, Machine Learning und Artificial Intelligence
  • Grundlagen des Controllings innerhalb der betrieblichen Führung und typische Controlling-Instrumente
  • Ergänzungsfächer durch Lehrbeauftragte aus der Praxis (bspw. Advanced Topics in Health Care Management)
  • Spezielle Thematiken werden in (Praxis-)Seminaren vertieft betrachtet

Die Zulassungssatzung können Sie hier einsehen.

Sind die Voraussetzungen für die Zulassung in die Zulassungskategorien M1 gemäß Satz 1 (der Nachweis eines Hochschulabschlusses in einem Hochschulstudium im Bereich der Wirtschaftswissenschaft mit mindestens dreijähriger Regelstudienzeit oder eines gleichwertigen Abschlusses) und Satz 2 (der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse in der Regel durch den „Test Deutsch als Fremdsprache“ (DaF)soweit nicht die Hochschulzugangsberechtigung an einer deutsch-sprachigen Schule erworben wurde oder soweit nicht die Zulassung für ein rein englischsprachiges Studium beantragt wird) nicht erfüllt, werden Bewerber der Zulassungskategorie M3 gemäß § 4 Absatz 9 Satz 1 c) zugeordnet, wenn die in § 3 Absatz 1 Nr. 1 genannten Studiengänge einen Mindestanteil an gesundheitswissenschaftlichen Fachinhalten aufweisen. Dazu zählen insbesondere Leistungen in Medizin, Pharmazie und Pflegewissenschaften.

Der Mindestanteil liegt vor, wenn

- mindestens 30 Leistungspunkte auf Gesundheitswissenschaften entfallen

oder

- der entsprechende Anteil von Semesterwochenstunden mindestens ein Sechstel beträgt

oder

- sich aus anderen Merkmalen des Studiengangs ein entsprechender Mindestanteil ergibt.

Keine Angst, wir stellen Studierenden, die über M3 zuglassen wurden, auf Anfrage gerne Mentoren zur Seite. Diese helfen etwa, Inhalte nachzuholen und beraten, welche Veranstaltungen belegt werden sollten, um Sie innerhalb von 1-2 Semestern auf denselben Level wie die übrigen Studierenden zu bringen. In der Vergangenheit hat das bei zahlreichen, erfolgreichen Absolventen sehr gut geklappt.

Auf jeden Fall. Mit den Tests TM-WISO und GMAT (Link einfügen) erhöhen Sie Ihre Chancen auf Zulassung massiv, da sie neben Bachelor-Note (60%) zu 40% in das Auswahlverfahren eingehen. Bei den Tests kann man auch nicht durchfallen, sondern das Ergebnis wird in Prozent der erreichbaren Punkte angegeben. Gerade in der Zulassungskategorie M3 erhöht auch ein eher mittelmäßiges Ergebnis erfahrungsgemäß die Zulassungschancen massiv. Zudem können Sie sich mit beiden Tests auch an anderen Universitäten bewerben.

Wir gehen davon aus, dass dies normalerweise der Fall ist. Prinzipiell ist aber auch für Studierende der Zulassungskategorie M3 eine Vertiefung in jeder möglichen Vertiefungsrichtung des HMM möglich. Voraussetzungen, erforderliche Zusatzveranstaltungen müssen aber dann mit den dortigen Schwerpunktverantwortlichen geklärt werden.

Dann gleich einen individuellen Beratungstermin per ZOOM unter sodienst@uni-hohenheim.de vereinbaren. Die Termine finden ca. einmal im Monat statt und wir behalten uns vor, die Beratung ggf. auch in Kleingruppen durchzuführen.

Mit dem Studienprofil Health Care Management bildet die Universität Absolventen aus, die in der Lage sind, die zukünftigen wirtschaftlichen Herausforderungen in verantwortlichen Positionen innerhalb des Gesundheitswesens erfolgreich zu gestalten. Das Studium qualifiziert Sie unter anderem für Positionen in folgenden Einsatzbereichen:

  • Management sozialer Einrichtungen (Krankenhäuser, Seniorenheime, ambulante soziale Dienste)‏
  • Pharma- und Medizingerätehersteller
  •  Beratung (Consulting)
  • Berufsständische Organisationen und Verbände
  • Behörden des Gesundheitswesens
  • Internationale Organisationen (WHO, OECD, Weltbank, EU)
  • Private Krankenversicherer und Krankenkassen
  • Gesundheitsnahe (IT-) Dienstleister
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement

Ideale Vorbereitung für den späteren Berufseinstieg

Benedikt Meider (Trainee Management, Helios Kliniken GmbH): „Der Schwerpunkt Health Care & Public Management deckt die Komplexität des deutschen Gesundheitswesens breit ab und bietet mit seiner innovativen Lehre jeder/m Interessierten eine ideale Vorbereitung für den späteren Berufseinstieg in der Gesundheitsbranche. Für mich war genau das der Türöffner für meine aktuelle Tätigkeit als Trainee bei der Geschäftsführung im Krankenhauswesen.“

Verbesserung des Gesundheitswesens

Melanie Israel (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Digitalisierung im Gesundheitswesen, Fraunhofer IPA): „Der Management-Master mit dem Schwerpunkt Health Care & Public Management an der Universität Hohenheim hat mich ideal auf meine jetzige Position als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Digitalisierung im Gesundheitswesen am Fraunhofer IPA vorbereitet. Der Schwerpunkt ermöglicht durch die Fokussierung auf das Gesundheitswesen und das öffentliche Management, ein tiefgreifendes Verständnis für die spezifischen Herausforderungen und Dynamiken dieser Bereiche zu entwickeln. Dieses Wissen befähigt mich dazu, in meiner aktuellen Rolle innovative Forschungsprojekte zu konzipieren und durchzuführen, die einen direkten Einfluss auf die Verbesserung des Gesundheitswesens haben.“

Verständnis für die Herausforderungen und komplexen Zusammenhänge

Leonie Stauß (Projektleitung, Stabsstelle Vorstand, Universitätsklinikum Tübingen): „Das Masterstudium mit dem Schwerpunkt Health Care & Public Management hat mir eine solide Grundlage für meine Tätigkeit als Projektleiterin am Universitätsklinikum Tübingen gegeben. Durch die spezifische Ausrichtung auf den Gesundheitsbereich wurde mir ein Verständnis für die Herausforderungen und komplexen Zusammenhänge im öffentlichen Sektor vermittelt. Ich habe gelernt, wie Krankenhäuser organisiert und finanziert sind, wie Entscheidungsprozesse ablaufen und welche Potentiale im deutschen Krankenhauswesen – insbesondere bei der Digitalisierung – noch vorhanden sind. Dabei lag ein besonderer Schwerpunkt des Studiums immer darauf, das Ganze von der wirtschaftlichen Seite zu betrachten.“